Offene Wohnräume clever trennen: Sichtschutz mit Regalen
Offene Grundrisse wirken großzügig, doch ohne klare Zonen entsteht schnell ein Gefühl von Unruhe. Wer Wohnen, Essen und Arbeiten in einem Raum vereint, braucht Übergänge, die nicht wie Wände wirken. Regale bieten sich als flexible Lösung an: Sie schirmen ab, ohne Licht zu blockieren, und schaffen gleichzeitig Stauraum. Besonders bewährt haben sich offene Regalsysteme mit körpereigenen Fächern, die als Raumteiler fungieren. Wer dabei auf natürliche Materialien setzt, etwa Holz, Rattan oder Leinen, bringt zusätzlich Wärme in den Raum.
Ein Klassiker unter den Raumteilern ist das Kallax-Regal, das sich mit Einsätzen und Türen individuell anpassen lässt. Kombiniert mit Pflanzen wird daraus ein lebendiger Sichtschutz, der zugleich die Luftqualität verbessert. Für alle, die eine Anleitung suchen, wie sie einen DIY-Raumteiler mit Kallax und Pflanzen selbst bauen können, lohnt sich ein Blick auf die verlinkte Seite. Dort finden sich praktische Tipps zur Umsetzung und zur Auswahl der passenden Materialien.
Neben Regalen eignen sich auch Vorhänge aus Leinen oder Wolle, um Bereiche optisch zu trennen. Sie lassen sich bei Bedarf zurückziehen und sorgen für akustische Dämpfung. Wer es dauerhafter mag, kann mit halbhohen Wänden aus Holzlatten arbeiten, die den Raum strukturieren, ohne ihn zu erdrücken. Wichtig ist, dass der Sichtschutz nicht zu massiv ausfällt, sonst geht der offene Charakter verloren. Eine Kombination aus Regal, Pflanze und Textil schafft eine natürliche Balance.
Die Wahl der Materialien sollte zum restlichen Einrichtungskonzept passen. Helle Hölzer wie Eiche oder Esche wirken leicht und freundlich, dunkle Nussbaumtöne setzen Akzente. Pflanzen wie Farn, Efeu oder Grünlilie gedeihen auch in schattigen Ecken und ergänzen den Sichtschutz auf natürliche Weise. Wer auf diese Weise trennt, gewinnt nicht nur Struktur, sondern auch ein Stück Ruhe im offenen Wohnraum.